Gus Black

INTRO, Kulturnews, Westzeit, Musix, Triggerfish.de, Melodie & Rhythmus, Piranha und Synthetics präsentieren:

GUS BLACK
Today is not the Day – Tour 2008

19.04. Offenburg – Spitalkeller *
20.04. Zürich – Hafenkneipe *
21.04. Ulm – Roxy *
23.04. Stuttgart – Röhre *
24.04. München – 59:1 *
25.04. Wuppertal – Live Club Barmen *
26.04. Münster – Gleis 22 *
27.04. Hamburg – Logo *
29.04. Dresden – Beatpol **
30.04. Berlin – Magnet **
01.05. Osnabrück – Kleine Freiheit **
02.05. Halle/Saale – Objekt 5 **
03.05. Köln – Blue Shell ** Tickets

* Support: Andrew Paul Woodworth
** Support: Merz

Der Kalifornier zählt ohne Frage zur Crème de la Crème seiner Zunft. Auch in Deutschland bekommt der Sänger, der 2006 von iTunes neben Damien Rice, Rufus Wainwright und Jack Johnson zu den zehn besten Singer/Songwritern weltweit gewählt wurde, regelmäßig hervorragende Kritiken. Sein „feinfühliger alternativer Folk-Pop mit Tiefgang“(Audio) erfreut sich nach diversen Tourneen sowie Konzerten beim „SWR3 New Pop Festival“ und im WDR-Rockpalast großer Beliebtheit.

Diesmal ist ihm fraglos etwas wirklich Großes gelungen: Zutiefst berührende Singer/Songwriterkunst für die Ewigkeit, in Gestalt von Liedern, die ganze Geschichten erzählen und dabei verstörende Kinobilder in schwarz/weiß im Kopf des Hörers heraufbeschwören. Songs von fast schmerzhafter Intimität. Tatsächlich lässt er in seinen subtil instrumentierten und mit wunderschönen Vokalarrangements verzierten Kompositionen keinerlei Distanz zwischen Künstler und Zuhörer zu.
Von der zärtlichen Berührung des Titelstücks, das bis auf ein leises Keyboard im Hintergrund allein auf den betörenden Klang der Akustikgitarre vertraut, bis zur verhalten euphorischen Mitternachts-Serenade „One For The Arrow“ entfaltet sich eine Songsammlung von der strahlenden Schönheit und Zerbrechlichkeit eines Einhorns in einer edlen Glasmenagerie.

img_1647_2.jpgSelten hat man ein derart spinnwebfein klingendes Album gehört. Aber auch wenn vieles ungewohnt erscheint– ist das Konzept nicht völlig neu. Bereits vor über zehn Jahren, bei der Aufnahme einer Coverversion des unvergessenen Hits von Blue Öyster Cult, „Don’t Fear The Reaper“, für den Soundtrack des Horrorfilms „Scream“, setzte Gus Black auf einen kunstvoll reduzierten Akustiksound mit feenhaften Frauenstimmen. „Genau diesen Sound“, betont der Sänger, „wollte ich endlich einmal auf einem kompletten Album ausprobieren.“ Nur eben nicht sofort.
Zunächst arbeitete er mit seiner Band an einem eher konventionellen Album zwischen klassischer Songschmiedekunst und raureifem Rock. „Eigentlich war die Produktion des Albums so gut wie abgeschlossen, aber noch während der Studioaufnahmen hatte ich bereits neue, sehr viel ehrlicher und intimer klingende Songs geschrieben, die ich inspirierender fand als die Stücke des Albums. Und plötzlich war alles ganz klar. Die Zeit war reif für einen Umbruch. Von diesem Moment an steckte ich alle Energie nur noch in die neuen Songs.“

ür die Aufnahmen im Olinda Sound Factory Studio in Los Angeles suchte er sich geeignete Mitstreiter.„Ich wollte unbedingt mit neuen Musikern arbeiten“, führt Gus Black aus, „schon deshalb, weil die Songs so völlig anders klangen. Da meine Band zu diesem Zeitpunkt eh nicht zur Verfügung stand, fiel mir die Entscheidung für neue Leute natürlich auch viel leichter. Bei den Konzerten im Frühjahr ist die Band in jedem Fall dann aber wieder mit dabei.“

Zu seinem erstklassigen Studioensemble gehörten die Mitglieder von Eels, Lady Midnight (Singende Säge), Chaste Johnson (b) und Derek Brown (dr), der Tourkeyboarder der Turin Brakes, Dave Palmer, der viel beschäftigte Schlagzeuger Jay Bellerose (Beck, Aimee Mann, Suzanne Vega), die renommierte Bassistin Jennifer Kondos (Stevie Nicks, Jackson Browne, Ryan Adams) und die unglaublich vielseitige Violinistin Daphne Chen, Mitglied des Section Quartets, der Latin-Rockband Quetzal und der World-Music-Formation Tango Nuevo. Zudem vertraute Gus Black dem Talent der Sängerinnen und Songschreiberinnen HT Heartache und Constance Baker, die ihn nicht nur stimmlich unterstützten, sondern auch eigene Songs beisteuerten. Von letzterer stammt der bittersüße Liebesschwur „I’ve Been Trying To Pretend You Don’t Exist“. Mit der erstgenannten schrieb er die warmherzige Elegie „Variations On A Theme Called Honesty“.

In der Tat ist der Einfluss der Sängerinnen auf den Klang der Songs gar nicht hoch genug einzuschätzen. Hört man die zarten Akustikpretiosen „Silent Films“ und „Hurrah Hurrah Hurrah, Hurray Hurray“ mit ihren behutsam gesetzten Gitarrentupfern, das mit leichtem spanischen Einschlag dekorierte „Love Is A Stranger“ oder das von Streichern umschmeichelte „Blood And Belonging“ fühlt man sich höchst angenehm an Leonard Cohen erinnert.

Das schöne ist, Gus Black reizt keine Idee, keine neue Technik endlos aus. Er setzt zwischen der melancholischen Lagerfeuerstimmung des mit viel Hall auf Stimme und Gitarre inszenierten „I’m Fucked“ und dem unwiderstehlich melodischen Folkpop der ersten Single „Little Prince Town“ auf reichlich Abwechslung. Dabei verliert er jedoch nie den Gesamtsound aus den Augen. Einzig einige schroffe, beinahe rockige Passagen im dunkel, samtenen „Out On The Amsterdam“ stören kurzzeitig die durchweg sanfte Atmosphäre des Albums.

Titel und Cover mit einem an das Plakat des Film-Noir-Klassikers „Blast of Silence – Explosion des Schweigens“ erinnernden Fotomotiv (Gus mit Pistole) lassen allerdings etwas ganz anderes erwarten. „Die Musik ist so sanft, so intim, so zerbrechlich. Ich musste mit dem Albumtitel und dem Cover einfach einen Kontrast dazu schaffen“, erklärt Gus Black begeistert, dem das Spiel mit Widersprüchen ohne Frage sehr behagt. Zugleich ist der Titel aber auch eine Reaktion auf seine keineswegs geradlinig verlaufende Karriere. „’Today Is Not The Day To Fuck With Gus Black’ heißt auch, dass ich meinen Claim abstecke, dass ich Grenzen ziehe und darum kämpfe, Alben machen zu können, die ehrlich sind und die so klingen wie ich sie haben will. Ich habe schon ein paar gute Alben gemacht, gute Songs geschrieben und es reicht mir, abgezockt zu werden.“

Kein Zweifel: Heute ist wirklich nicht der Tag, um mit Gus Black Spielchen zu treiben. Er hat alles auf eine Karte gesetzt und endlich gezeigt, zu welcher Intensität und großen Singer/Songwriter-Kunst er fähig ist. Damit steht jetzt an einem Punkt in seiner Karriere, an dem der große Durchbruch zum Greifen nahe ist. Verdient hat er ihn nach „Today Is Not The Day To F#@ck With Gus Black“ allemal.

Noch vor Veröffentlichung des Albums ist der Sänger bei drei Konzerten Special Guest der amerikanischen Kultband Eels: 19.2. Köln, Theater am Tanzbrunnen, 20.2. Berlin, Volksbühne, 21.2. Hamburg Kampnagel. Und auch in den folgenden Monaten werden die deutschen Fans ausreichend Gelegenheit haben, Gus Black live zu sehen, kommt er doch schon im Frühjahr mit seiner Band auf ausgedehnte Tournee. Karten gibt es ab sofort bei kartenhaus und allen bekannten Vorverkaufsstellen.
LINKS
Gus Black Website
Gus Black Forum
Gus Black @ Myspace
India Records
popversammlung.de

PRESSESTIMMEN zu AUTUMN DAYS ( 2005)
Streichelt uns mit wunderschön nahen und tröstenden Liedern: Genau richtig.
[Maxi 10/05]

Großartig! [Brigitte 10/05]

Melancholische Songs in fragile Arrangements gehüllt.
[WOM 09/05]

Gus Black hat den Mittelweg zwischen Opulenz und Reduktion gefunden.
[ME 09/05]

Ein bittersüßes Klangjuwel.
[TV Movie 25.09.]

Unbedingt anhören!
[VivaBamS 04.09.]

Gus Black ist ein Songwriter mit Tiefe und Substanz.
[Kulturnews 09/05]

Mit traumhaften Harmonien, punktuierten Texten und federleichtem Spiel.
[SFT Magazin 09/05]

Eines der schönsten Alben des Jahres!!
[Piranha 09/05]

Man träumt – mindestens bis zum nächsten Frühling.
[Gala]

Feinfühliger, alternativer Folk-Pop mit Tiefgang.
[Audio 09/05]

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Die Popversammlung. Kommt zusammen!