Hellsongs am 28.09. im FZW
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HELLSONGS sind nicht nur bekannt für ihre ganze eigene Interpretation der großen Metalklassiker von AC/DC über METALLICA bis hin zu SLAYER. - Metal, wie man ihn auch bei der Oma hören kann. - Wer bereits bei einem ihrer Konzerte dabei war, der weiß auch die Entertainer-Qualitäten der Schweden, allen voran die von Gitarrist Kalle, sehr zu schätzen. Am 28. September kommt die Band nach Dortmund ins FZW.
Nach ihrer sehr erfolgreichen und vom Publikum euphorisch umjubelten TOUR DE LOUNGE 2.0 im April und Mai diesen Jahres kommen Hellsongs im September wieder zurück nach Deutschland. Mit im Gepäck:“Pieces of Heaven, a Glimpse of Hell“, ihrer zweiten Veröffentlichung nach dem viel beachteten2008er Debüt „Hymns in the Key of 666“, das in den relevanten Musikmedien durchweg gute Kritiken bekommen hat. Mit ihren mal leichtfüßigen, mal melancholischen Interpretationen alter Metal-Klassiker wie „Run tot he Hills“, „Symphony of Destruction“ oder „Thunderstruck“ schaffen es die sympathischen Schweden immer wieder, das Publikum zu verzaubern und haben sich so inzwischen eine treue und stetig wachsende Fangemeinde in Deutschland erspielt.
Lange Zeit drehte sich Heavy Metal nur um die eine Frage: Wer ist hart, härter, am härtesten? Am Ende steigerte der Schwermetall seine Durchschlagskraft bis zum Exzess. Wie können wir das toppen?, dachte sich das schwedische Trio Hellsongs. „Inzwischen ist das Härteste und Mutigste im Metal, sanft zu spielen“, findet Kalle Karlson, Gitarrist der Wattebausch-Rocker Hellsongs aus Göteborg. Das Gegenteil von ohrenbetäubendem Heavy-Sperrfeuer ist gaaanz entspannte Lounge Music. Die Entdeckung der Langsamkeit im Metal offenbart viele Reize, lässig schweben die Songs ihrem Chorus entgegen, angenehmerweise eröffnet das dem Hörer die Möglichkeit, die oft anspruchsvollen Texte klar und deutlich zu verstehen.
Kalle Karlsson ist leidenschaftlicher Metal Fan, der in diversen Bands rockte. „Anfangs spielte ich Soft Metal, später wurde mein Stil immer härter und steigerte sich zum Extrem. Noch immer höre ich Kapellen wie Entombed, At The Gates und Sepultura.“ Die Idee, den Trend des Metal umzukehren, kam dem Saitenmann beim Hören der B-Seite einer Single von Billy Corgans Zwan. „Sie coverten „The Number Of The Beast“ meiner Lieblingsband Iron Maiden. Ihre Version war sehr lo-fi. Der Song ist einer meiner Favoriten, ich habe ihn tausende Male gehört. Mit sechzehn lernte ich seinen Gitarrenriff. Den Text hatte ich vorher nie verstanden, erst durch die Zwan-Version wurde mir sein Inhalt klar. Das machte den Titel sogar noch besser.“
Das Hellsongs-Albumdebüt „Hymns In The Key Of 666“ versammelt eine Art Greatest Hits des Heavy Metal. Von AC/DC über Metallica und Slayer bis zu Iron Maiden, von denen sie gleich zwei Songs covern, sind hier die Giganten des Genres am Start. „Meistens kennen die Fans nur den Chorus, doch unsere Sängerin Harriet singt die Titel so, dass man auch den Rest kapiert“, sagt Karlsson. „Wir versuchen, die Stimmung der Songs frei zu interpretieren, um sie interessant zu machen. Beim Chorus sollte man jedoch erkennen, um welches Lied es sich handelt.“
Während Gründer Karlsson die Songauswahl trifft, kommen die ungewöhnlichen Arrangements oft von der betörenden Harriet Ohlsson. Keyboarder Johan Bringhed steuert seine musiktheoretischen Kenntnisse bei. Zusammen nennen die drei Göteborger sich Hellsongs, „weil alle Bands, deren Titel wir wählten, dieses typische Metal-Image haben. Dazu gehören Hölle, Satan und das Handzeichen der Teufelshörner. Im Heavy Metal fühlen wir uns zu Hause“, meint Karlsson. Zum Albumtitel „Hymns In The Key Of 666“ ließen sie sich von Stevie Wonders „Songs In The Key Of Life“ inspirieren. „Für uns ist wichtig zu zeigen, dass hier nicht ein Prozent Ironie im Spiel ist. Es geht um die Liebe und Wertschätzung für die guten Seiten des Heavy Metal.“
Iron Maiden: „The Trooper“ – Ein typischer Maiden-Song, dessen tragischer Text von einem Krieg in Russland handelt, der mit Pferden und Musketen geführt wurde.
Megadeth: „Symphony Of Destruction“ – Früher habe ich den Eröffnungs-Riff tagelang gespielt. Inhaltlich geht´s um ein typisches Problem der Menschen, du wählst einen normalen Typen und musst erleben wie er sich zum Gott erhebt. Der Text zeigt die schlechteste Seite der Menschheit.
Europe: „Rock The Night“ – Wir mussten eine schwedische Band dabei haben. In unseren Kindertagen waren Europe riesig.
Slayer: „Seasons In The Abyss“ – Den Gitarren-Part haben wir beibehalten. Die Lyrik ist düster und dreht sich um die Erforschung eines kranken menschlichen Geistes.
Twisted Sister: „We´re Not Gonna Take It“ – Für uns ist das eine Hymne gegen Ungerechtigkeit.
Metallica: „Blackened“ – Der Text ist überraschend ökologisch, es geht um den Tod von Mutter Erde und den Fakt, dass die Menschen keine zweite Chance haben.
AC/DC: „Thunderstruck“ – Ein Liebeslied, das bei uns zum Walzer wird. An dem großartigen Gitarren-Intro habe ich mir als Anfänger die Zähne ausgebissen.
Iron Maiden: „Run To The Hills“ – Vielleicht ihr erfolgreichster Song mit den besten Lyrics. Ein Teil ist aus der Indianer-Perspektive geschrieben, der zweite aus der Perspektive amerikanischer Soldaten.