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GLASHAUS präsentieren sechs Akustik-Konzertabende der außergewöhnlichen Art

Das Trio, das Soul „Made in Germany“ Flügel verlieh, kehrt mit den Songs von „Kraft“ zurück auf die Bühne. Bei ihrem Konzert in der Alten Oper in Frankfurt im Jahr 2013 standen sie das letzte Mal gemeinsam auf der Bühne — jetzt kündigen GLASHAUS an, auf die Bretter, die die Welt bedeuten, zurückzukehren: Im Rahmen von insgesamt sechs Konzertabenden bietet sich im Januar 2018 unter dem Titel „KRAFT live & akustisch“ Gelegenheit, STEEN, PELHAM & HAAS so nah und direkt wie nie zuvor zu erleben. Nach der Veröffentlichung von „Drei“ im Jahr 2005 fassten CASSANDRA STEEN, MOSES PELHAM und MARTIN HAAS erst im Jahr 2015 wieder den Plan, als GLASHAUS gemeinsam ein weiteres Studioalbum zu realisieren, im April dieses Jahres legten sie mit „Kraft“ tatsächlich den mittlerweile vierten GLASHAUS-Longplayer in dieser Besetzung vor. Im Rahmen der „KRAFT live & akustisch“-Abende werden GLASHAUS Anfang 2018 Songs des grandiosen neuen Albums ebenso wie ihre großen Hits „Wenn das Liebe ist“, „Was immer es ist“, „Bald (und wir sind frei)“, „Haltet die Welt an“ und „Du“ präsentieren.

Ab dem heutigen Abend bereits hat das TV-Publikum Gelegenheit, MOSES PELHAM einmal ganz nah zu erleben — nämlich als Teilnehmer der aktuellen Staffel von „Sing meinen Song“ (20:15 Uhr auf VOX).

GLASHAUS formten sich im Jahre 2000, als Moses Pelham zu Musik, die er gemeinsam mit seinem langjährigen Produzentenpartner Martin Haas machte – wie die beiden es schon davor für das Rödelheim Hartreim Projekt, Sabrina Setlur, Xavier Naidoo und Moses Pelham selbst gemacht hatten – Texte schrieb, die er selbst nicht vortragen konnte. Als Stimme für GLASHAUS konnte schließlich die damals 20-jährige Stuttgarter Sängerin Cassandra Steen gewonnen werden –durch zwei Gastauftritte in den Stücken „Wenn der Vorhang fällt“ und „Telefonterror“ der Band Freundeskreis zuvor nur einigen wenigen Kennern bekannt.

Um es kurz zu machen: Die drei wurden durch die Hits „Wenn das Liebe ist“, „Was immer es ist“, „Bald (und wir sind frei)“, „Haltet die Welt an“ und „Du“ einem Millionenpublikum bekannt. Sie veröffentlichten zwischen 2001 und 2006 drei Studioalben („Glashaus“, „Glashaus II (Jah Sound System)“ und „Drei“), eine Live-CD/DVD („Live in Berlin“) und ein Best of-Album („Von Herzen – Das Beste“) und veränderten erneut das Gesicht deutscher Soulmusik, die Pelham & Haas mit Xavier Naidoos „Nicht von dieser Welt“ drei Jahre zuvor im Grunde genommen erst mitbegründet hatten, nachhaltig.

Danach widmete sich Cassandra Steen ihren Soloaktivitäten. Sie veröffentlichte vier Studioalben, die auch die Hits „Darum leben wir“, „Stadt“ feat. Adel Tawil, „Gebt alles“ und „Tanz“ enthielten. Außerdem veröffentlichte Steen u.a. zusammen mit Tim Bendzko auf dessen Album „Unter die Haut“ den gleichnamigen und überaus erfolgreichen Titelsong.

Moses Pelham und Martin Haas produzierten weiter andere Künstler, zuletzt Moses Pelham selbst, der mit „Geteiltes Leid 3“ im Jahre 2012 endlich seine „Geteiltes Leid“- Trilogie vollendete, und Xavier Naidoos „Nicht von dieser Welt 2“, das erst in diesem Jahr erschien.

Pelham & Haas produzierten in den Jahren nach dem letzten gemeinsamen GLASHAUSRelease auch gelegentlich Stücke für Cassandra Steens Solo-Platten, veröffentlichten im Jahre 2009 gemeinsam mit der Sängerin Peppa Singt ein GLASHAUS-Album namens „NEU“ und spielten mit Cassandra Steen und Peppa Singt 2013 zu viert ein gemeinsames Konzert in der Alten Oper in Frankfurt. Aber erst während der Arbeiten zu Xavier Naidoos „Nicht von dieser Welt 2“, bei dem Steen einige Backings sang, kam das Gefühl auf, dass es an der Zeit sein könnte, wieder ein gemeinsames GLASHAUS-Album zu machen.

2015 begannen Steen, Pelham und Haas noch während der Produktion von „Nicht von dieser Welt 2“ gemeinsam an Stücken zu experimentieren. Es ist der Vertrautheit, der Eingespieltheit und dem Wachstum der Beteiligten geschuldet, dass nun bereits das Ergebnis dieser Idee in Form des Longplayers „Kraft“ vorliegt. Das Wort „bereits“ scheint andererseits an dieser Stelle unangebracht, liegen doch zwischen dem letzten gemeinsamen GLASHAUS-Studioalbum „Drei“ im Jahre 2005 und „Kraft“ zwölf Jahre. Aber manches braucht eben seine Zeit.

Man hört „Kraft“, für das wiederum die Musiker der alten GLASHAUS-Alben – Ali Neander (Gitarre) und Raphael Zweifel (Cello) – gewonnen werden konnten, an, dass jeder der Protagonisten seine handwerklichen Fähigkeiten in der Zwischenzeit erheblich ausbaute. Vor allem aber hört man dieser Platte an, wie selbstverständlich die drei miteinander interagieren.

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