Jasper in Köln und Münster

Köln – Blue Shell
29. März 2011
Münster – Sputnik Café
31. März 2011
20.30 Uhr / 12 € VVK + Gebühren
Tickets bei www.koelnticket.de
Jasper März, der junge Mann, der mit 12 Millionen Klicks bei YouTube und 23.000 Abonnenten eine neue Singer/ Songwriter-Lust in der Online-Welt angestiftet hat. Knapp zwei Jahre nach seinem Chart-Debüt mit dem Album „Neidlos“ legte er im April 2010 mit dem Album „Ohrenpost“ nach und erntete erneut berauschende Reaktionen. Mittlerweile hat der aus Emden stammende Musiker unter anderem drei Clubtouren absolviert und ist bei zahlreichen Festivals aufgetreten (z. B. auf dem Kirchentag in München, dem Transvocale Festival in Frankfurt an der Oder und dem JugendMedienEvent in Mainz) Am Anfang dieses Wegs stand jedoch die Geschichte, besser gesagt: Viele Geschichten. Beobachtungen, Alltagsminiaturen. „Mit 15 habe ich ausprobiert eigene Gedichte und Kurztexte musikalisch mit der Gitarre umzusetzen. Das war quasi meine erste Berührung mit dem Songwriting“, erinnert sich Jasper. „Heute mache ich Komposition und Text am liebsten aus einem Guss. Wenn das gelingt, entstehen die besten Lieder.“ Lieder, die Titel tragen wie „Neidlos“, „So lala“, „Letzter Tag am Strand“, „Hätte ich“ oder „Gewittertierchen“.
Die Erkennungsmerkmale des 24 Jährigen sind unprätentiös: Gitarre, Geschichten, geringelte Mütze. „Andere müssen eine Mütze aufziehen, wenn sie nicht erkannt werden möchten. Ich finde es ganz gut ein Markenzeichen zu haben, das ich ablegen kann“ verrät der „Liedermacher 2.0“, wie er mit Blick auf seine Online-Karriere von den Medien apostrophiert wurde, und der – so ungern man diesen Zusatz auch wählt – „für sein Alter“ ein geradezu erschütternd eloquenter und vielseitiger Gesprächspartner ist. Über Reimkaskaden, Metaphern und Onomatopoesie kann man sich mit ihm unterhalten, fünf Minuten später dann über die Drehbücher von gut gemachten Krimis, über Achterbahnfahrten, Improvisationstheater und Jugendfreizeiten. So vielseitig wie er ist auch seine Musik. Nicht alles hat den höchsten intellektuellen Anspruch, manches macht auch einfach nur Spaß. Was ihn aber auch in solchen Songs von seinen Branchenkollegen unterscheidet, ist seine Lust an der geschliffenen Form, seine Liebe zur höheren Schule des Dichtens, überhaupt die Präsenz seiner Texte und seine Fähigkeit Geschichten mit Phantasie, Witz und genialer Beobachtungsgabe zu erzählen. Selbst hört Jasper gerne Musik von Jack Johnson und Norah Jones und schätzt vor allem Musiker, „die sich nicht zu sehr medial in den Vordergrund drängen.“ In seinem CD-Regal stehen ‚Wir sind Helden’ neben Herbert Grönemeyer, Bodo Wartke und den Wise Guys. Eben Künstler, die genauso viel Spaß an der Sprache und an außergewöhnlichen Texten haben wie er und die gerne mal thematisch um die Ecke gedacht singen.
Ähnlich wie seine Vorbilder spricht Jasper März ein Publikum an, das sich nicht auf eine Altersschiene beschränken lässt. Klar, ein Gros der Fans ist in seinem eigenen Alter, aber vom Schulkind bis zum Mittsechziger stand schon jede Generation im Publikum. „Ich finde es prima, wenn sich nach einem Konzert Vater und Tochter gleichermaßen über den Auftritt gefreut haben“, berichtet er. Vielleicht weil sie alle so viel Spaß an einem Exoten wie ihm haben? Jasper stutzt. „Ich glaube gar nicht, dass ich so ein Exot bin. Es gibt so viele Leute, die eigene Lieder ins Internet stellen. Mein Glück waren die vielen User, die meine Videoclips auf Anhieb toll fanden und per Link an ihre Freunde weiter geschickt und mich dadurch bekannt gemacht haben. Denn ich hatte keine Aktien an dieser Web-Euphorie. Ich freu mich über das alles, aber vielleicht hat’s auch nur geklappt, weil ich’s nicht darauf angelegt habe. Meine Videos wurden irgendwann zu Selbstläufern. Und dann riefen die Produzenten an…“
Neben der Arbeit im Tonstudio und der Internetpräsenz möchte der junge Künstler aber vor allem eines: sich eine solide Live-Präsenz erschaffen und weiterhin mit seiner Musik raus zu den Leuten gehen. „Ich spiele gern in kleinen Clubs mit lockerer Atmosphäre.
Das liegt mir sehr. Wobei eine angenehme Stimmung natürlich auch in größeren Locations aufkommen kann.“ Im März 2011 wird es eine erneute Club-Tour geben: Jasper pur mit Gitarre. „Das ist das schönste Bühnengefühl“, freut sich der Künstler, „ein aufmerksames Publikum.
www.jaspermusik.de
www.myspace.com/jaspermusik
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